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Mittwoch, 19. September 2012

Süd Kalifornien: von der Wildnis ins urbane Treiben! - und hinein ins Unbekannte!


Route: Lomboc- El Capitan State Beach- Santa Barbara- Point Mugu- Malibu- Los Angeles- Dana Point- Cardiff by the Sea- San Diego– Tijuana (Mexiko)- Rosarito- Ensenada im„Casa del Ciclista“



Mittlerweile haben wir uns nun von Nordamerika, bzw. von der westlichen Welt verabschiedet (endlich!! :=) ) und haben es uns in Ensenada/Mexico gemütlich gemacht. Wer glaubt das ist nicht möglich, da überall nur Banditos und arme Leute rumlaufen, der irrt sich. Wunderbar ist es hier!aber später dazu mehr.

Über 1300km sind wir die wunderbare kalifornische Küste entlang geradelt. Gestartet in dem doch sehr kühlen und nebligen nördlichen Teil, nun wissen wir auch was Mark Twain mit dem Satz meinte: „The coldest winter I ever spent, was a summer in San Francisco!“, bis hin zu den südlichen Gebieten. Ab Los Angeles, über San Diego bis zu mexikanischen Grenze blieb es allerdings eher „urban“, von Beachboys, Bikini Girls, über Surfer bis hin zu Palmenstränden, riesen Städten, Nightlife, mexikanisches Essen und spanischer Architektur!

Manchmal hügelig, manchmal richtig steil und oft extrem entspannend mit gutem Rückenwind, die ganze Strecke ist absolut Radfahrer freundlich,fast immer (bis ein paar Ausnahmen) breite Seitenstreifen (Shoulders) oder Radelwege und wir haben die Autofahrer als auch sehr rücksichtsvoll erlebt (haben es aber auch schon anders gehört). Mit der Karte der Amerikanischen Radorganisation (Adventure Cycling Association-Pacific Coast: Part 4-5) ist die Strecke extrem leicht zu befahren, ab und an fast zu „well-organized“, für unsere Verhältnisse auf jeden Fall.

Dienstag, 4. September 2012

Nord Kalifornien - over the ocean



Route: Foster City- Half Moon Bay- Cascade Creek Beach- Soquel- Moss Landing- Monterey- Andrew Molera State Parc (Big Sur)- Kirk Creek – San Simeon- Morro Bay- Pismo Beach- Lomboc

Seit nun über einer Woche leben wir und genießen wir wieder das Leben auf dem Sattel. Und entdecken den Kontinenten USA endlich mit unserem doch liebsten Fortbewegungsmittel, dem Rad. Die Langsamkeit des Reisen steht wieder im Vordergrund, das bewusste Leben in der Natur , die Intensität, das freie Atmen vom Sattel aus und die engen Kontakte mit den Menschen und Tieren die wir auf der Strecke treffen. Die ersten Radtage waren erst einmal wieder anstrengend, schnell sind wir aber wieder fit und rollen über den Hwy 1 immer Richtung Süden mit dem Wind von Achtern:-) (soll so bis Mexico bleiben!)
Die Landschaft an der kalifornischen Küste ist einfach einzigartig und die Tierwelt beamed uns in eine neue Welt. Die größe des Landes wird uns auch hier wieder bewusst, endlose Strecken und kein Haus weit und breit, riesige Strände und keine Menschenseele in Sicht. Für uns verwöhnte Radler doch eine neue Erfahrung, bisher haben wir doch fast hinter jeder Ecke oder wenigstens einmal täglich einen Laden mit frischen Croissants oder englischen Hot Dogs gefunden, dies ist nun definitiv nicht mehr so, die fetten Jahre sind vorbei! So müssen wir uns auf andere Zeiten einstellen, und ab und an gab es schon einen Fastentag:-) aber nun der Reihe nach:

Montag, 20. August 2012

Race across America!

Route: New York, Lake Michigan, Des Moines, irgendwo in Nebraska, Rocky Mountains National Park, Vernal in Utah, Salzwüste in Nevada( Bonneville), Tahoe National Forest, San Francisco: Foster City..Frisco Bay Area!

Tagebucheintrag: „New York- the big apple“

„...nach unserer Schiffsüberfahrt hatten wir noch 3 Tage um New York zu erkunden. Ausgangssituation: Sara leider tief im Bett, schwitzend mit Husten und Fieber... gott sei dank in einem guten und sauberen Hotel; In einer Stadt und nicht gerade irgendwo beim Radfahren in der Wüste! Ich tat mein bestes für das Wohl von Sara . Also der erste Weg vom Hotel Richtung Apotheke, diese doch recht anders als wir gewohnt sind... Regale über Regale mit bunten Päckchen, Fläschchen und Tinkturen. Keine richtige Beratung, nach hartnäckigem Fragen bekam ich aber dann doch das was ich wollte.. Mit gefülltem Sack wieder retour; jetzt kanns los gehen mit dem Pflegen!